Thermo- & duroplastische Kunststoffe

Neben den großen Unterschieden zwischen Duroplasten und Thermoplasten gibt es innerhalb der Bereiche auch noch einige Einteilungsmöglichkeiten. Verlassen Sie sich auf unsere Kenntnis der Materie, um für Sie die besten Lösungen zu finden. Gerne informieren wir Sie, mit welchen Kunststoffarten wir für Sie arbeiten und wie diese verarbeitet und angewendet werden. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Thermoplast und Duroplast? Einfach gesagt ist Thermoplaste, auch Plastomere genannt, ein Kunststoff, der unter Verwendung von Temperatur bearbeitet wird. Der Stoff wird dabei erhitzt, um ihn formbar zu machen, und gekühlt, um seine Form zu festigen. Verschiedene Thermoplaste haben dabei verschiedene Schmelztemperaturen. Dabei muss man jedoch beachten, dass eine genaue Temperatur nur schwerlich anzugeben ist, es handelt sich eher um einen Schmelzbereich. Darum bedarf es auch Fachwissen und Erfahrungen, um diesen Stoff präzise bearbeiten zu können. Das praktische an Thermoplasten ist ihre Wiederverwertbarkeit. So lässt sich eine thermoplastische Form beliebig oft schmelzen und neu formen. Zu beachten gibt es dabei nur, dass das Material nicht überhitzt wird. Dabei käme es zur sogenannten thermischen Überhitzung und das Material würde sich in seine Bestandteile zerlegen. Ein Alleinstellungsmerkmal für Thermoplasten ist auch die Möglichkeit, sie zu schweißen. Interessanter Fakt: Der erste Thermoplast war Zelluloid. Die erste Verwendung war im fotografischen Film. Zelluloid war dabei durchsichtiger Träger für diese Filme. 1950 wurde dessen Produktion eingestellt, aber Thermoplaste an sich sind heutzutage weit verbreitet und finden Einsatz in vielerlei Gebieten.

Im Gegensatz zu den leicht verformbaren Thermoplasten stehen die unbeugsamen Duroplasten. Denn Duroplasten, auch Duromeren genannt, sind nach Ihrer Verhärtung nicht mehr verformbar. Auch anders als Thermoplaste werden sie nicht durch Erhitzung formbar, sondern verhärten sich durch dadurch. Ein Duroplast ist abstrakt beschrieben eine Verbindung ehemals schmelzbarer Einzelteile, die in Verbindung nach Erhitzung eine feste Basis bilden, die sich nicht mehr trennen lässt. Ist das Duroplast also erst einmal fest, so kann es kaum mehr verformt werden. Es ist auch nicht löslich und hält Wärme und Last durch seine Härte stand. Einzig zertrümmert werden könnte ein Duroplast noch. Duroplaste finden also vor allem dort Anwendung, wo harte Materialen, die Last und Hitze standhalten müssen, benötigt werden. Ein gutes Beispiel ist die Automobilindustrie, aber auch Schutzhelme bestehen aus Duroplasten.

Doch egal ob Duroplast oder Thermoplast – wir haben die ideale Lösung parat und schöpfen dabei aus einer Vielzahl verschiedener Beschaffenheiten des Kunststoffmaterials, um gänzlich Ihren Anforderungen gewachsene Produkte zu kreieren.